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<title>Goldene Straße</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Goldene Straße</span></h1>
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<p>Als <b>Goldene Straße</b> wird eine Landverbindung zwischen <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a> und <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> bezeichnet. Die Bezeichnung <i>gulden straß</i> lässt sich seit 1513 für verschiedene <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">spätmittelalterliche</a> Handelswege nachweisen. Der Ursprung des Namens wird auf <a href="Karl_IV._(HRR)" title="Karl IV. (HRR)">Karl IV.</a> zurückgeführt, dem an einer territorialen Verbindung zwischen seinen <a href="L%C3%A4nder_der_B%C3%B6hmischen_Krone" title="Länder der Böhmischen Krone">böhmischen Stammlanden</a> und den Reichsstädten Nürnberg und <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt</a> gelegen war.<sup id="cite_ref-Ulrich_List_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ulrich_List-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Auf Deutscher Seite folgt die <a href="Bundesstra%C3%9Fe_14" title="Bundesstraße 14">B 14</a> zwischen Nürnberg und Hirschau in etwa dem Verlauf des alten Weges. Hinter Hirschau biegt der Weg nördlich von der B 14 ab und verlief über Kohlberg und Weiden bis zur heutigen Staatsgrenze hinter Bärnau.
Aus Tschechischer Sicht folgt die <a href="D%C3%A1lnice_5" title="Dálnice 5">Dálnice 5</a> zwischen Prag und Pilsen in etwa dem Verlauf des alten Weges. Hinter Pilsen verlief der Weg nördlicher als die D 5, über <a href="St%C5%99%C3%ADbro" title="Stříbro">Mies</a> und <a href="Tachau" class="mw-redirect" title="Tachau">Tachau</a> bis zur heutigen Staatsgrenze.
</p><p>Indem die direkteste Ost-West-Linie zwischen Nürnberg und Prag verlassen wurde („Verbotene Straße“ über Waidhaus-<a href="Rozvadov" title="Rozvadov">Rozvadov</a>/Roßhaupt), blieb der Weg innerhalb des Königreiches Böhmen (im sogenannten Neuböhmen).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die <a href="Bundesautobahn_6" title="Bundesautobahn 6">BAB 6</a> als Teil der <a href="Europastra%C3%9Fe_50" title="Europastraße 50">Europastraße 50</a> wird als <b>Via Carolina</b> bezeichnet und kommt heute der direkten Ost-West-Verbindung am nächsten.
</p><p>Der sogenannte <a href="Goldener_Steig" title="Goldener Steig"> <i>Goldene Steig</i></a> bezeichnet eine weitere historische Verbindung, die weiter südlich über/durch den Böhmerwald nach Böhmen führt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Goldene Straße war seit dem <a href="13._Jahrhundert" title="13. Jahrhundert">13. Jahrhundert</a> der wichtigste Handelsweg zwischen Nürnberg und Prag. Die Route liegt auf einer schon in vorgeschichtlicher Zeit benutzten Verbindung. Ihre große Zeit begann jedoch unter Kaiser <a href="Karl_IV._(HRR)" title="Karl IV. (HRR)">Karl IV.</a> als Verbindung zwischen <a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmen</a> und dem Westen des Reichs.
</p>

<p>Durch Kauf, Heirat, Verpfändung, Erbschaft und <a href="Diplomatie" title="Diplomatie">Diplomatie</a> hatte Karl IV. in den fünfziger und sechziger Jahren des <a href="14._Jahrhundert" title="14. Jahrhundert">14. Jahrhunderts</a> von den Wittelsbachern umfangreiche Gebiete in der „Oberen Pfalz“ erworben und unterstellte diese 1355 der böhmischen Krone.<sup id="cite_ref-MALex_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Gebiet wurde nun als <a href="Neub%C3%B6hmen" title="Neuböhmen">Neuböhmen</a> bezeichnet. Vor der Zeit Karls IV. handelte es sich dabei um zerrissenes <a href="Territorium" title="Territorium">Territorium</a> mit vielen Besitzern. Dadurch gewann er eine Landbrücke zwischen seinen <a href="K%C3%B6nigreich_B%C3%B6hmen" title="Königreich Böhmen">böhmischen Stammlanden</a> und der <a href="Reichsstadt_N%C3%BCrnberg" title="Reichsstadt Nürnberg">Reichsstadt Nürnberg</a>.<sup id="cite_ref-MALex_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Verbindung Nürnberg-Prag sollte durch eine Straße hergestellt werden, die fast ausschließlich auf neuböhmischem und böhmischem Gebiet verlief.<sup id="cite_ref-MALex_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch die Landerweiterung konnte Karl IV. sicher und ohne <a href="Zoll_(Abgabe)" title="Zoll (Abgabe)">Zoll</a> zu bezahlen von Prag nach Nürnberg gelangen. Das bot ihm auch Gelegenheit zu repräsentieren und eine gute Möglichkeit, Volksnähe zu zeigen. Zudem gewährleistete die Verbindung dem Kaiser eine bequeme und kostengünstige Reise zu seinen luxemburgischen Hausmachtgütern, weshalb die Route eigentlich von Prag bis <a href="Luxemburg" title="Luxemburg">Luxemburg</a> konzipiert war.
</p><p>Die Bedeutung der Straße wird auch an dem militärischen Schutz der Straße deutlich: Zahlreiche Pflegamtssitze und Burgen säumten ihren Weg. Dennoch gab es ab und zu auch Berichte über Überfälle, so wurde 1395 eine Straßburger Gesandtschaft bei <a href="Tachov" title="Tachov">Tachau</a> gefangen und eine andere bei <a href="B%C3%A4rnau" title="Bärnau">Bärnau</a> beraubt. Spätmittelalterliche Handelswegebestanden hinterließen hauptsächlich Spuren, welche die Wagen mit der Zeit geschaffen hatten.
</p>

<p>Karl IV. erklärte diese Straße zur <a href="Reichsstra%C3%9Fe_(Mittelalter)" title="Reichsstraße (Mittelalter)">Reichsstraße</a> und verfügte, dass nur auf ihr die böhmischen Könige ihren Weg zu den <a href="Reichstag" title="Reichstag">Reichstagen</a> und <a href="K%C3%B6nigswahl" title="Königswahl">Königswahlen</a> nehmen sollten. Er selbst reiste 52 mal auf der Goldenen Straße,<sup id="cite_ref-MALex_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was ihm und seiner Familie auch die Gelegenheit bot, in der Öffentlichkeit aufzutreten und sich zu präsentieren.
Entlang der Goldenen Straße wurden zahlreiche Burgen und Amtssitze angelegt, die berührten Orte erfuhren erhebliche Förderung und Privilegienzuwendungen (<a href="Stadtrecht" title="Stadtrecht">Stadterhebungen</a>, Zollfreiheiten, <a href="Bergregal" title="Bergregal">Bergwerksrechte</a>, <a href="Geleitrecht" title="Geleitrecht">Geleitrechte</a> usf.)<sup id="cite_ref-MALex_3-4" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben der politischen war die Goldene Straße auch von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Aus Böhmen kamen auf ihr Häute, <a href="Wachs" title="Wachs">Wachs</a>, Gewürze, <a href="Kupfer" title="Kupfer">Kupfer</a>, <a href="Zinn" title="Zinn">Zinn</a>, <a href="Eisen" title="Eisen">Eisen</a>, Heringe, <a href="Talg" title="Talg">Talg</a>, Schinken, Salz, <a href="Loden" title="Loden">Loden</a> und Ochsen. Nach Böhmen wurden geliefert flandrische Tuche, Sämereien, Getreide, Wein, Wolle und Eisenwaren. Auch die <a href="Deutsche_Hanse" class="mw-redirect" title="Deutsche Hanse">Deutsche Hanse</a>, der bedeutendste Wirtschaftsbund des Mittelalters und der frühen Neuzeit, benutzte die Goldene Straße als Handelsweg.
</p><p>Aber nicht nur Zeugin von Politik und Wirtschaft war die Goldene Straße, auch ein Reformator der Religion zog einst auf ihr dahin: 1414 begab sich <a href="Jan_Hus" title="Jan Hus">Jan Hus</a> von seinem heimatlichen Böhmen zum <a href="Konzil_von_Konstanz" title="Konzil von Konstanz">Konzil nach Konstanz</a>, wo er auf dem Scheiterhaufen endete. <a href="Hussiten" title="Hussiten">Seine Anhänger</a>, die sich als seine Rächer verstanden, benutzten sie für kriegerische Zwecke. Auf ihren Feldzügen, die sie ironisch <a href="Hussitenkriege" title="Hussitenkriege">„liebliche Reisen“</a> nannten, fielen sie mehrmals in der Oberpfalz ein und verbreiteten Angst und Schrecken. Die deutschen Heere, die sich ihnen entgegenstellten, marschierten zwischen 1422 und 1430 dreimal auf der Goldenen Straße zu ihrem Sammelpunkt Weiden, von wo aus sie jedes Mal in eine vernichtende Niederlage zogen.
</p><p>Diese Verbindung zwischen Böhmen und Bayern änderte zwar im Laufe der Jahrhunderte ihren Verlauf, blieb jedoch vom Spätmittelalter bis hin zum Ende des 18. Jahrhunderts die wichtigste Handels- und Verkehrsroute der beiden Königreiche.<sup id="cite_ref-MiKn_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-MiKn-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 16. Jahrhundert änderte sich der Straßenverlauf: zwischen Hirschau und Mies wurde eine südliche, kürzere Route über Wernberg, Leuchtenberg, Vohenstrauß, Waidhaus, Pfraumberg und Haid gewählt.<sup id="cite_ref-MALex_3-5" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Tod Kaiser Karls IV. gingen die Kaufleute wieder langsam dazu über, den Weg über die „Verbotene Straße“ zu wählen, da die Höhe bei Bärnau mit 712 m ein zu umständliches Hindernis darstellte, welches man umgehen wollte.<sup id="cite_ref-MiKn_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-MiKn-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bedeutung als Handelsstraße hat die Goldene Straße mit dem Fall des <a href="Eiserner_Vorhang" title="Eiserner Vorhang">Eisernen Vorhangs</a> zumindest teilweise wieder zurückgewinnen können. Die historisch gewachsene Handelsstraße lädt heute zum Radfahren und Wandern ein, etwa auf dem vom <a href="Oberpf%C3%A4lzer_Waldverein" title="Oberpfälzer Waldverein">Oberpfälzer Waldverein</a> ausgeschilderten Wanderweg zwischen Sulzbach-Rosenberg und der Landesgrenze (93&nbsp;km) oder dem vom <a href="Fr%C3%A4nkischer_Albverein" title="Fränkischer Albverein">Fränkischen Albverein</a> gepflegten Teilstück von Nürnberg nach Sulzbach-Rosenberg (58&nbsp;km).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft_des_Namens">Herkunft des Namens</h2></div>
<p>Die Bezeichnung <i>Goldene Straße</i> ist seit 1513<sup id="cite_ref-Ulrich_List_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ulrich_List-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die nachgewiesene Bezeichnung für den nördlichen Weg von Prag über <a href="Pilsen" title="Pilsen">Pilsen</a> und <a href="Tachov" title="Tachov">Tachov</a> durch <a href="Neub%C3%B6hmen" title="Neuböhmen">„neuböhmisches“</a> Gebiet (<a href="B%C3%A4rnau" title="Bärnau">Bärnau</a>, <a href="Weiden_in_der_Oberpfalz" title="Weiden in der Oberpfalz">Weiden</a>, <a href="Sulzbach-Rosenberg" title="Sulzbach-Rosenberg">Sulzbach</a>, <a href="Lauf_an_der_Pegnitz" title="Lauf an der Pegnitz">Lauf</a>) nach Nürnberg.<sup id="cite_ref-Ulrich_List_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Ulrich_List-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bezeichnung wurde erstmalig 1513 in einem Bericht des <a href="Pflegschloss_B%C3%A4rnau" title="Pflegschloss Bärnau">Bärnauer Pflegers</a> Hans von Uttelhofen schriftlich festgehalten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausschlaggebend für die Namensgebung dürfte der aufblühende Handel gewesen sein.<sup id="cite_ref-MALex_3-6" class="reference"><a href="#cite_note-MALex-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die südliche und kürzere Wegvariante von Pilsen über <a href="Pfraumberg" class="mw-redirect" title="Pfraumberg">Pfraumberg</a> und Waidhaus über das Gebiet der <a href="Landgrafen_von_Leuchtenberg" class="mw-redirect" title="Landgrafen von Leuchtenberg">Landgrafen von Leuchtenberg</a> wird im späten Mittelalter auch als <b>Verbotene Straße</b> erwähnt. Für diese Route ist aber kein Nutzungverbot nachzuweisen, sie war allerdings nicht mit den Privilegien der nördlichen Variante ausgestattet.<sup id="cite_ref-Ulrich_List_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Ulrich_List-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verlauf">Verlauf</h2></div>
<p>Nach dem Willen Karls IV. sollte die Verbindung zwischen Nürnberg und Prag durch eine Straße geschehen, die nur böhmisches Gebiet berührte. Deshalb wurde die Streckenführung genau festgelegt:<sup id="cite_ref-Ulrich_List_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Ulrich_List-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a> war damals <a href="Reichsstadt" class="mw-redirect" title="Reichsstadt">Reichsstadt</a>, Karl IV. residierte in der <a href="N%C3%BCrnberger_Burg" title="Nürnberger Burg">Kaiserburg</a></li>
<li>In <a href="Erlenstegen" title="Erlenstegen">Erlenstegen</a>, der Grenze zwischen reichsstädtischem und „neuböhmischen“ Gebiet, war Geleitwechsel</li>
<li><a href="Lauf_an_der_Pegnitz" title="Lauf an der Pegnitz">Lauf an der Pegnitz</a></li>
<li><a href="Hersbruck" title="Hersbruck">Hersbruck</a></li>
<li><a href="Burgruine_Lichtenstein_(Pommelsbrunn)" title="Burgruine Lichtenstein (Pommelsbrunn)">Burg Lichtenstein</a></li>
<li><a href="Sulzbach-Rosenberg" title="Sulzbach-Rosenberg">Sulzbach-Rosenberg</a></li>
<li><a href="Hirschau" title="Hirschau">Hirschau</a>, Abzweig der „verbotenen Straße“ Richtung <a href="Wernberg-K%C3%B6blitz" title="Wernberg-Köblitz">Wernberg-Köblitz</a></li>
<li><a href="Kohlberg_(Oberpfalz)" title="Kohlberg (Oberpfalz)">Kohlberg (Oberpfalz)</a></li>
<li><a href="Etzenricht" title="Etzenricht">Etzenricht</a></li>
<li><a href="Weiden_in_der_Oberpfalz" title="Weiden in der Oberpfalz">Weiden in der Oberpfalz</a></li>
<li><a href="Altenstadt_an_der_Waldnaab" title="Altenstadt an der Waldnaab">Altenstadt an der Waldnaab</a></li>
<li><a href="Neustadt_an_der_Waldnaab" title="Neustadt an der Waldnaab">Neustadt an der Waldnaab</a></li>
<li><a href="P%C3%BCchersreuth" title="Püchersreuth">Püchersreuth</a></li>
<li><a href="Pl%C3%B6%C3%9Fberg" title="Plößberg">Plößberg</a></li>
<li><a href="B%C3%A4rnau" title="Bärnau">Bärnau</a></li>
<li>Passhöhe 698 Meter</li>
<li><a href="Pavl%C5%AFv_Studenec" title="Pavlův Studenec">Pavlův Studenec</a> (Vorder-Paulusbrunn)</li>
<li><a href="Obora_u_Tachova" title="Obora u Tachova">Obora</a></li>
<li><a href="Lu%C4%8Dina_u_Tachova" title="Lučina u Tachova">Lučina</a></li>
<li><a href="Mil%C3%AD%C5%99e" title="Milíře">Milíře</a> (am Brandner Hegerhaus)</li>
<li><a href="M%C3%BDto_u_Tachova" title="Mýto u Tachova">Mýto</a> (Mauthdorf)</li>
<li>vorbei am ehemaligen Schloss der Fürsten von <a href="Windisch-Gr%C3%A4tz" class="mw-redirect" title="Windisch-Grätz">Windisch-Grätz</a></li>
<li><a href="Tachov" title="Tachov">Tachov</a> (Tachau)</li></ul>
<p>Um 1490 gab es Klagen vor allem aus den Städten Tachau, Bärnau und Weiden, weil immer häufiger die südliche und Alternativstrecke zwischen Hirschau und <a href="St%C5%99%C3%ADbro" title="Stříbro">Stříbro</a> (Mies) über
</p>
<ul><li><a href="Wernberg-K%C3%B6blitz" title="Wernberg-Köblitz">Wernberg-Köblitz</a></li>
<li><a href="Leuchtenberg" title="Leuchtenberg">Leuchtenberg</a></li>
<li><a href="Waidhaus" title="Waidhaus">Waidhaus</a></li>
<li>Passhöhe 698 Meter</li>
<li><a href="P%C5%99imda" title="Přimda">Přimda</a> (Pfraumberg)</li></ul>
<p>benutzt wurde.
</p><p>Der weitere Verlauf:
</p>
<ul><li><a href="St%C5%99%C3%ADbro" title="Stříbro">Stříbro</a> (Mies)</li>
<li><a href="Plze%C5%88" class="mw-redirect" title="Plzeň">Plzeň</a> (Pilsen)</li>
<li><a href="Beroun" title="Beroun">Beroun</a> (Beraun)</li>
<li><a href="Burg_Karl%C5%A1tejn" title="Burg Karlštejn">Burg Karlštejn</a> (Karlstein)</li>
<li><a href="Praha" class="mw-redirect" title="Praha">Praha</a> (Prag)</li></ul>
<p>In der ersten deutschen <a href="Stra%C3%9Fenkarte" title="Straßenkarte">Straßenkarte</a> des Nürnberger Kartographen <a href="Erhard_Etzlaub" title="Erhard Etzlaub">Erhard Etzlaub</a> aus dem Jahr 1501 hingegen ist der Weg über Weiden und Bärnau immer noch als einzige Verbindung zwischen Nürnberg und Prag eingezeichnet. Etzlaub stützte sich dabei sicherlich auf die Angaben Nürnberger Handelsleute.
</p><p>Die Verlängerung der Goldenen Straße von Nürnberg in die Reichsstadt Frankfurt a. Main (Variante):
</p><p>Wilhermsdorf – Emskirchen – Neustadt a.d.Aisch – Markt Bibart – Markt Einersheim – Iphofen – Mainbernheim – Kitzingen – Rottendorf – Würzburg/Heidingsfeld – Kist – Warmbrunn – Homburg a.Main – Kreuzwertheim-Hasloch – Wertheim – Schollbrunn – Rohrbrunn – Hessenthal – Oberbessenbach – Haibach – Aschaffenburg – Babenhausen – Seligenstadt – Sachsenhausen/Frankfurt am Main<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Goldene_Gasse" class="mw-disambig" title="Goldene Gasse">Goldene Gasse</a></li>
<li><a href="Goldener_Steig" title="Goldener Steig">Goldener Steig</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Via_Carolina?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Via Carolina</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goldene-strasse.de/"><i>Homepage der „Goldenen Straße – Zlatá cesta“</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goldene-strasse.de/">Die Goldene Straße in Bayern und Böhmen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Fritz_Schnelb%C3%B6gl" title="Fritz Schnelbögl">Fritz Schnelbögl</a>: <i>Das „<a href="B%C3%B6hmisches_Salb%C3%BCchlein" title="Böhmisches Salbüchlein">Böhmische Salbüchlein</a>“ Kaiser Karl IV. über die nördliche Oberpfalz 1366/68.</i> München/Wien 1973, ISBN 3-486-47621-1</li>
<li>Rainer Christoph: <i>Sagenhafte Goldene Straße</i>, Altenstadt a.d. Waldnaab 2001 (1. Auflage) / 2004 (2. Auflage), ISBN 3-89014-172-2</li>
<li>Michal Preusz, Viviane Diederich: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/355058088_Entlang_der_Goldenen_Strasse_vom_Mittelalter_bis_zur_Neuzeit_Ein_Beitrag_zur_Archaologie_der_bayerisch-bohmischen_Grenzlandschaft_Bereich_Barnau-TachauTachov"><i>Entlang der Goldenen Straße vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Ein Beitrag zur Archäologie der bayerischböhmischen Grenzlandschaft (Bereich Bärnau–Tachau/Tachov)</i></a> Oktober 2022 In: <i>Siedlungsforschung. Archäologie – Geschichte – Geographie</i> Band 39, <a href="Wissenschaftliche_Buchgesellschaft" title="Wissenschaftliche Buchgesellschaft">wbg</a> 2022, S. 257–288</li>
<li>Ulrich List: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45504">Goldene Straße</a>.</i> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_Bayerns" title="Historisches Lexikon Bayerns">Historisches Lexikon Bayerns</a></i></li>
<li>Michael Knauer: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lobkowitz.de/weitere_Infos_ueber_Lobkowitz/Kaiser%20Karl%20IV.htm"><i>Neustadt an der Waldnaab und Kaiser Karl IV.</i> - <i>Die Förderung der Stadt an der „Goldenen Straße“</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Ulrich_List-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ulrich_List_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ulrich_List_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ulrich_List_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ulrich_List_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ulrich_List_1-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">
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